„Sowohl der Film als auch die Hauptfigur – sind unbedingt sehenswert. Beide entwickeln stellenweise einen Sog, dem man sich nicht entziehen kann.“ kino-zeit.de


Sie heißt Hemel. Das bedeutet auf Niederländisch Himmel. Allerdings würde man die junge Frau mit dem unersättlichen Durst nach Sex und Provokation eher mit der Hölle in Verbindung bringen. Überall wo sie auftaucht, eckt sie an. Während für sie die meisten Männer nur ein Stück Fleisch zur Lustbefriedigung sind, gibt es doch einen, dem sie ständig gefallen will: Gijs, ihrem Vater. Mit ihm lebt sie seit dem Tod der Mutter in einer Art Symbiose, die keine Verbindlichkeit in den jeweiligen Affären duldet. Doch dann verliebt sich der Vater ernsthaft.


Sacha Polaks Debüt zeichnet in Episoden das Bild einer ambivalenten, aufgewühlten Frau. Eine unerschrockene Kriegerin mit verletzlicher Seele – voller Explosivität und zugleich von großer Zartheit. Mit physischer Intensität verkörpert von Hannah Hoekstra, die für ihre Darstellung der Hemel mehrere Auszeichnungen erhielt.


Hemel gewann auf der Berlinale 2012 den renommierten Preis des internationalen Filmkritikerverbandes FIPRESCI.


Ein Film von Sacha Polak, Niederlande 2012,  83 Minuten

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